Black Diamond: Storm

Die Stirnlampe Storm von Black Diamond im Test

Auch bei Stirnlampen geht der Trend hin zur Spezialisierung, sei es für den Einsatz im Ultralight-Bereich oder als Photonenwerfer beim Biken oder Bergsteigen. Wer einfach nur eine Stirnlampe möchte, die für so gut wie  jeden Anwendungsbereich geeignet ist und noch etwas Geld im Portemonnaie lässt, sollte sich mal die Storm von Black Diamond anschauen.

storm

Stirnlampe-Storm-Größe Auf meinen letzten Touren habe ich immer die Mammut X-Zoom dabei gehabt. Auch wenn das eine wirklich tolle Stirnlampe ist – für die 1-2 Stunden Aufstieg am frühen Morgen in der Dunkelheit ist sie eigentlich viel zu groß und hell.

Die e+Lite von Petzl dagegen ist zwar optimal für die Hütte, aber zu klein für draußen. Also habe ich mich auf die Suche nach einer neuen Lampe gemacht.

Meine Wünsche an meine neue Stirnlampe waren:

  • Maximale Helligkeit um die 100 Lumen herum
  • Leicht
  • Ausdauernd
  • Bequem am Kopf auch ohne Helm
  • Rotlicht
  • Mindestens spritzwassergeschützt falls es länger regnet
  • Nicht zu teuer
  • Kleines Packmass

Das sind zugegebenermaßen recht umfangreiche Ansprüche. Daher war ich sehr froh, mit der Storm von Black Diamond den richtigen Kandidaten gefunden zu haben.

Was bietet die Storm?

Die Storm bietet insgesamt drei Leuchtquellen:

  1. eine große LED für hellstes, fokussiertes Fernlicht (Triple Power LED)
  2. zwei kleinere LEDs für einen breit ausgeleuchteten Nahbereich (Single Power LED)
  3. zwei rote LEDs, wenn man die Nachtsicht erhalten und andere nicht blenden möchte (Single Power LED)

Die Leuchtdauer und Leuchtweite werden für obige Leuchtquellen von Black Diamond folgendermaßen angegeben:

  • 50 Stunden /70 Meter für die große LED
  • 125 Stunden /25 Meter für die beiden kleinen Leuchtquellen

Die Leuchtstärke und Leuchtweite sind zwei Faktoren, die sich leider nur recht schlecht über Fotos abbilden lassen.  Auf dieser Seite könnt ihr aber die Ausleuchtung der Storm mit der anderer Stirnlampen vergleichen.

Weitere Details

  • Wasserdicht nach IPX 7 (zeitweiliges Untertauchen in Wasser bis zu 1 Meter während 30 Minuten)
  • Energieversorgung mit 4 AAA-Batterien
  • Gewicht von 110 Gramm inklusive Batterien
  • Batteriestandsanzeige
  • Einschaltsperre
  • Blinkmodi für weiße und rote LEDs
  • Dimmfunktion

 

Gibt es einen Haken?

Bei anderen  Tests der Storm wurde bemängelt, dass die Lampe von oben blendet. Ich kann das teilweise bestätigen – das Plastik an der Unterseite ist recht lichtdurchlässig. Deshalb hat man von oben immer einen leichten Schein, besonders wenn man die Lampe ganz nach unten klappt. Ich habe das Problem mit einem Streifen schwarzen Klebebands auf der Unterseite gelöst.

Auch die Vorrichtung zur Weitenverstellung des Stirnbands ist recht labbrig geraten. Einmal eingestellt hält das Band zwar top, beim Abziehen der Lampe verstellt sich das Band aber unbeabsichtigt recht häufig.

Mein Fazit zur Storm

Insgesamt ist die Storm ein echtes Allround-Talent für einen sehr breiten Einsatzbereich. Sie bietet sehr helles, fokussiertes Fernlicht beispielsweise zum Klettern oder Ausleuchten des Weges, ein sehr breites Leuchtbild zum Wandern, Trekken und Campen sowie ein Rotlicht für die Hütte und zum Kartenlesen. Zahlreiche weitere Details und die robuste Verarbeitung inklusive Wasserdichtigkeit lassen kaum Wünsche offen. Mit den Schwächen lässt es sich aus meiner Sicht gut leben.

Der Preis ist ebenfalls angemessen, also gibt es dafür von mir einen klaren Kauftipp!

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